Die Zeichen des Todes. Der einzig wahre True-Crime-Podcast

TSOKOS kennt alle Abgründe der Realität.

Mord beim Sport

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Berlin: Spandauer Forst – ein beliebter Ort für Jogger
Um 8:50 Uhr hören Spaziergänger Schreie. Zwei Passanten finden kurz darauf Julia P., die stark blutend auf dem Waldboden liegt. Einer der Zeugen sieht, wie ein Radfahrer fluchtartig wegfährt.
Die Zeugen rufen einen Notarzt. Julia P. ist noch bei Bewusstsein und wirkt erstaunlich gefasst. Mit letzter Kraft beschreibt sie den Täter: Ein junger Mann, mittelgroß, blond. Kein Bart, keine Brille, gepflegtes Äußeres, attraktiv. Weiße Hose und weißes Oberteil.
Kurz darauf wird Julia P. per Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht. Sie hat mehrere stark blutende Wunden in Brust und Bauch. Eine Stunde lang kämpfen die Ärzte im Operationssaal um das Leben der jungen Frau. Vergeblich. Um 11:15 Uhr erliegt Julia P. den schweren Verletzungen.
Warum musste sie sterben? Wer ist der Täter auf dem Fahrrad? Fragen, die nur einer beantworten kann: der Rechtsmediziner Michael Tsokos.

Tatwaffe Feuer

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Hamburg: Ein ohrenbetäubender Knall reißt die Anwohner der Gartenstraße 75 aus dem Schlaf. Eine Explosion, dann verzweifelte Hilfeschreie. Es riecht nach Rauch. Auch einem Ehepaar aus dem Nachbarhaus fährt der Schreck in die Glieder. Die beiden rennen nach draußen und sehen die angrenzende Erdgeschosswohnung in Flammen stehen.
Während Spurensicherung, Kripo und Brandermittler des Landeskriminalamtes die Wohnung untersuchen, befragen Kriminalbeamte die Nachbarn. Der Mieter der Wohnung war ein gewisser Hendrik Wilkens. Laut einhelliger Zeugenaussage ein alkoholkranker und verhaltensgestörter Mann Mitte dreißig, der schon öfter in stationärer psychiatrischer Behandlung gewesen war. Was ist hier geschehen? Wer ist der Tote im Bett? Waren die Explosion und der Brand ein tragischer Unfall – oder steckt mehr dahinter? Fragen, die nur einer beantworten kann: der Rechtsmediziner Michael Tsokos.

(Spezial) Tsokos privat

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Willkommen zu einer Sonderfolge von "Die Zeichen des Todes". Vielleicht hat euch ja das Corona-Virus einen Strich durch die ein oder anderen Pläne gemacht, aber keine Sorge, es gibt ja uns! In diesem Podcast geben wir euch wieder spannende und unterhaltsame Einblicke in die Welt der Rechtsmedizin, dieses Mal verpackt in ein großes Interview mit Michael Tsokos, in dem er unter anderem verrät, dass er eigentlich Archäologe werden wollte und inzwischen weiß, dass es hier durchaus Parallelen zur Gerichtsmedizin gibt. Außerdem erzählt er, wie er den Thrillerautor Sebastian Fitzek auf der "Langen Nacht der Pathologie" kennen gelernt hat, und wie daraus eine besondere Zusammenarbeit und Freundschaft entstanden ist.

Entzweigeteilte Ermittlung

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Protokoll des Instituts für Rechtsmedizin Hamburg. Leitender Arzt: Prof. Dr. med. Michael Tsokos. Die Leichenöffnung liefert Ergebnisse, die auf Tonträger aufgenommenen werden. Es ist zunächst nur von einem Kopf die Rede. Der Grund dafür ist ebenso einfach wie unheimlich. Das Ärzteteam um Tsokos bekam nur diesen vom Wasser aufgequollenen Kopf auf den Sektionstisch. Was war mit dem Opfer geschehen?
Es war ein Sonntagnachmittag im Herbst, als Spaziergänger den Kopf am Elbstrand entdeckten. Sie wollten eigentlich die Landschaft und die frische Luft genießen – es muss ein grausiger Anblick für sie gewesen sein. Auch für das Team um Michael Tsokos ist dieser Fund keineswegs alltäglich. Wie ist der Kopf an den Elbstrand gekommen? Und wo ist der restliche Körper? Die Gerichtsmediziner stehen vor einem großen Rätsel.

Ein tödliches Wunder

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Triggerwarnung: Die Folge enthält Szenen über einen Suizid. Einige Zuhörer:innen könnten das beunruhigend finden. Falls ihr die Episode hört und euch selbst dunkle Gedanken plagen oder ihr sogar daran denkt, euch das Leben zu nehmen: Sprecht darüber. Die Helfer der Telefonseelsorge sind anonym und rund um die Uhr erreichbar unter 0800-111-0-111 oder 0800-111-0-222
Es ist ein kalter Wintertag. Ein Streifenwagen fährt eine Landstraße in Norddeutschland entlang. Plötzlich entdecken die Polizeibeamten im Straßengraben einen Kastenwagen, der offenbar von der Straße abgekommen ist. Sie halten an, um sich die Sache aus der Nähe anzusehen. Das Wasser im Graben ist gefroren. Vorderräder und Stoßstange des Kastenwagens stecken teilweise im Eis. Das Fahrzeug ist unbeschädigt.
Die Beamten rechnen nicht damit, dass sich bei minus drei Grad noch jemand in dem Wagen aufhält. Routinemäßig werfen sie einen Blick ins Wageninnere. Und schrecken augenblicklich zurück.
Es sitzt tatsächlich jemand auf dem Fahrersitz. Die Hände ruhen auf dem Lenkrad, der Anschnallgurt ist vorschriftsmäßig angelegt. Doch schon ein einziger Blick verrät, dass der Fahrer nicht am Steuer eingeschlafen ist. Denn der Fahrer hat keinen Kopf.
Nur noch ein blutiger Stumpf ragt aus der blauen Winterjacke heraus. Nach dem Kopf müssen die beiden Polizisten nicht lange suchen. Er liegt im Fußraum der Rückbank, hinter dem Fahrersitz. Was ist hier geschehen? Eine Frage an die Rechtsmedizin – und den Gerichtsmediziner Michael Tsokos.

Tod auf Knopfdruck

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Die beiden Jäger Otto W. und Jürgen M. gehen eines Abends gemeinsam in den Wald. Es ist alles wie immer. Jeder von ihnen hat einen Ansitzwagen: einen kleinen, mobilen Hochsitz, ausgestattet mit Stuhl und Fenstern. Die Ansitzwagen der beiden stehen 300 Meter auseinander und sind für den jeweils anderen Jäger außer Sichtweite. Die beiden machen einen Treffpunkt aus, an dem sie sich am nächsten Morgen um 8:00 Uhr mit ihrer Jagdbeute wieder treffen wollen. Doch es sollte alles ganz anders kommen: In der Nacht hört Jürgen M. zwei Schüsse. Am nächsten Morgen erscheint sein Jagdfreund nicht am Treffpunkt. Als Jürgen M. daraufhin zum Ansitzwagen geht, sieht er ihn blutüberströmt im Gras liegen. Als Polizei und Notarzt eintreffen, liegt Otto W. bereits tot neben seinem Ansitzwagen. Er erlag einer Schusswunde, mitten in die Brust. Damit ist klar, dass die sterblichen Überreste des Jägers zur Rekonstruktion des Geschehens der vergangenen Nacht untersucht werden müssen. Ein neuer Fall für den Rechtsmediziner Michael Tsokos.

Grausiges Geheimnis

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Wochenlang hatte Anthea Tatarou die 42-jährige Corinna Joosten nicht mehr gesehen, als eines Morgens das Telefon klingelt. Es ist die Hausverwaltung. Sie teilt ihr mit, dass ihre Nachbarin vor etwa drei Monaten „plötzlich gestorben“ sei. In der Verwaltung weiß niemand von einem Verwandten, Partner oder guten Bekannten, den sie sonst hätten kontaktieren können. Der Mitarbeiter bittet daher Frau Tatarou, die Einzimmerwohnung der Verstorbenen leer zu räumen. Anthea Tatarou hatte zwar zu ihrer Nachbarin in den zwei Jahren, in denen sie Tür an Tür gewohnt hatten, lediglich einen losen Kontakt gepflegt - sie erklärt sich aber dazu bereit.
Was dann geschieht, wird sie ihr Leben lang nicht vergessen: Ein grausiger Fund in einem der Möbelstücke wird zu einem der tragischsten Fälle für den Rechtsmediziner Michael Tsokos.

(Spezial) Rechtsmediziner trifft Strafverteidiger

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Hochspannend und 100% authentisch: Recht und Medizin; auf den ersten Blick sind das zwei völlig verschiedene Welten. Doch wir als Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts wissen; in der Rechtsmedizin machen Recht und Medizin im wörtlichen Sinne gemeinsame Sache. Wie genau, das haben wir zwei ausgewiesene Experten gefragt. Zum einen wie gewohnt Michael Tsokos, Leiter der Rechtsmedizin an der Charité Berlin und Bestsellerautor. Außerdem heute als Special Guest mit dabei: Florian Schwiecker. Er ist Jurist, hat lange als Strafverteidiger in Berlin gearbeitet und schreibt mittlerweile ebenfalls Bücher.
Die Tat, der Prozess und danach? Tsokos und Schwiecker schildern anschaulich ihre Perspektive darauf.

Unter die Räder gekommen

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Hamburg in den frühen Morgenstunden: Es ist ein grausiger Fund, den ein Briefträger am Fuße eines kleinen Abhangs macht. Ein Toter. Aber nicht irgendein Toter. Der Anblick des Leichnams ist so schrecklich, dass sich der Briefträger in psychologische Behandlung begeben und für geraume Zeit nicht mehr arbeiten wird. Der Verstorbene sieht aus, als käme er direkt aus der Hölle. Der größte Schock aber ist der Anblick von Gesicht und Hals des Mannes: Dort, wo sich vormals Kehlkopf und Gesicht befanden, sind nur noch zwei große schwarze klaffende Löcher. Rachen, Luft- und Speiseröhre liegen offen. Unterhalb des rechten Jochbeins sind Haut- und Wangengewebe nicht mehr vorhanden, Unter- und Oberkiefer stehen hervor.
Schutzpolizei und Kripo erreichen kurze Zeit später den Leichenfundort. Weil sich zunächst niemand eine Vorstellung davon machen kann, wie dieser Mann gestorben ist, steht außer Zweifel: Dies ist ein Fall für die Rechtsmedizin – den Gerichtsmediziner Michael Tsokos.

Nackte Tatsachen

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Hamburg, im Dezember 2003: Es ist kurz vor Weihnachten, als die Rentnerin Ilse Bergheim in aller Frühe ihren Hund ausführt. Plötzlich beginnt dieser zu bellen. Ilse Bergheim dreht sich um. Was sie dort auf dem Spielplatz sieht, lässt sie zusammenzucken. Mitten im Sandkasten liegt ein nahezu unbekleideter Mann.
Schläft er? Bei der Kälte? Ist er vielleicht betrunken? Frau Bergheim nähert sich dem Mann vorsichtig und stupst ihn mit dem Fuß an. Keine Reaktion. Kein Lebenszeichen. Sie hat kein Handy, deshalb ruft sie einen Passanten herbei, der eins hat.
Etwa zehn Minuten später ist die Polizei am Einsatzort, gefolgt von Rettungswagen und Feuerwehr. Die zwei Notärzte können nur noch den Tod des Mannes feststellen. Sein Körper hat bereits Leichenflecke ausgebildet. Dem Aussehen nach war er zwischen vierzig und fünfzig Jahre alt. Für die Schutzpolizisten sieht hier alles nach einem Verbrechen aus, denn welcher Mann würde sich nackt bei solch eisiger Kälte auf einen Spielplatz legen, um dort zu schlafen? Die Todesursache und deren medizinische Hintergründe zu klären, ist nun die Aufgabe des Rechtsmediziners Michael Tsokos.

Über diesen Podcast

Der Podcast mit Professor Michael Tsokos, Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner. Tsokos findet heraus, was die Toten nicht mehr erzählen können: War es Mord? War es Suizid? Oder war es ein Unfall? Er wird immer dann von den Ermittlungsbehörden hinzugezogen, wenn sie mit ihrer Aufklärungsarbeit nicht weiterkommen. Realistisch und hautnah schildert Tsokos die Hintergründe rätselhafter Fälle, an deren Lösung er selbst maßgeblich beteiligt war. Im Sektionssaal und im Labor fügt er die Indizien wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Falles führt. Ein True-Crime-Podcast, der beweist, dass nichts spannender ist, als die Wirklichkeit.

Herausgeber: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Moderation, Skript und Produktion: Philipp Eins
Redaktion: Bettina Halstrick

von und mit Michael Tsokos, Philipp Eins

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